Häufig stehen unsere Kunden vor dem Problem, dass Rohstoffe nicht in den gewünschten Gebinden lieferbar sind. Daher stellt sich häufig die Frage:

Wie bekomme ich das Produkt in mein Wunschgebinde?

Ein Unternehmen aus dem pharmazeutisch-chemischen Bereich stand genau vor dieser Herausforderung und musste 5 verschiedene Granulate mit Feinstaubanteil aus 200l-Fässern in Kleingebinde von 10-15 Liter umfüllen, ohne dass es zu einer Produktkontamination kommt. Beim nachgeschalteten Bearbeitungsprozess wurden die Kleingebinde einer speziellen Wärmebehandlung unterzogen, um Fremdpartikel aus dem Rohstoff zu entfernen.

Für die Umfüllung in die Kleingebinde musste der Bediener bislang das Fass öffnen und den Inliner für die Adaptierung eines speziellen Entleertrichterdeckels vorbereiten. Anschließend wurde das Fass in eine Hub-Kippvorrichtung eingebracht und um 180° gedreht. Über den Kugelhahn am Entleerdeckel konnten dann die Kleingebinde manuell befüllt werden. Dieser Vorgang erwies sich als sehr zeit- und reinigungsintensiv.

Um die sehr zeitaufwendige Einbringung der Fässer in die Hub-Kippvorrichtung zu eliminieren, werden die Granulate nun mittels einer Sauglanze direkt von oben aus den Fässern abgesaugt. Da die jeweiligen Produkte sortenrein verarbeitet werden sollen, wurde für jedes Granulat ein eigenes Vakuumfördersystem angeschafft. Hierdurch konnte sowohl die Produktivität gesteigert als auch der Reinigungsaufwand verringert werden.

Für zusätzliche Mitarbeiterentlastung sorgt zum einen der spezielle Aufbau der Vakuumförderer sowie die steuerungstechnische Überwachung des Prozesses. So befindet sich unterhalb der Entleerklappe immer ein definiertes Puffervolumen, welches über einen Füllstandsensor überwacht wird. Sobald der gewünschte Füllstand unterschritten ist, wird über die intelligente Steuerung automatisch neues Granulat nachgefördert. Die Befüllung der Kleingebinde kann daher ohne Unterbrechungen, aufgrund von Fasswechsel und Reinigung, über einen am Auslauf des Vakuumförderers befindlichen Kugelhahn vorgenommen werden.

Für eine reibungslose Umstellung auf den neuen automatisierten Prozess wurde im Zuge der 2-tägigen Inbetriebnahme nicht nur das Fördersystem montiert und in Betrieb genommen, sondern es wurde auch eine umfangreiche „hands-on“-Schulung der späteren Bediener vorgenommen. Dabei wurden zusätzlich zu der grundsätzlichen Funktionsweise weitere Detailkenntnisse zur vorbeugenden Instandhaltung vermittelt.

Die enorme Vereinfachung des neu eingeführten Umfüllprozesses wurde vom Kunden noch einmal ausdrücklich hervorgehoben.

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